Der SK Rapid 🟢⚪feiert gegen den GAK 🔴⚪ein Torfestival. | Highlights 03. Runde



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3 thoughts on “Der SK Rapid 🟢⚪feiert gegen den GAK 🔴⚪ein Torfestival. | Highlights 03. Runde”

  1. Man musst halt auch sagen rapid is offensiv sehr gut nur haben sie bis zum gak spiel und auch in den letzten Saisonen eher damit geglänzt extrem viele Chancen zu verhauen. In dem Spiel war gefühlt jeder Schuss drin ..jeder Abpraller direkt zu rapid . Es war halt auch ordentlich viel Glück dabei

  2. Der derzeitige Profi-Kader umfasst 23 Spieler mit einem Durchschnittsalter von 25,9 Jahren und rund 9,08 Mio. Euro Marktwert.

    Nach drei Bundesliga-Runden hat der GAK bereits zwölf Gegentore kassiert. Das hatte in Österreich nach drei Runden zuletzt Wiener Neustadt 2014/15 geschafft. Das 0:8 gegen Rapid darf man aber nicht isoliert betrachten.

    Die Defensive ist nicht die schwächste der Liga: Owusu – Pines – Vraa ist körperlich eine durchaus interessante Dreierkette. Dahinter steht mit Stanković ein erfahrener Bundesliga-Torwart. Außen gibt es mit Klassen – Gragger – Trummer – Italiano – Anderson ungewöhnlich viele Optionen. Das spricht stark dafür, dass das aktuelle Problem nicht nur individuelle Qualität betrifft.

    Im Zentrum stehen im Wesentlichen Koch – Hermesh – Michorl; ein ziemlich dünner Bereich. Michorl kann hervorragend eröffnen und Standards schlagen, ist aber kein dynamischer Balljäger. Koch kann verschiedene Aufgaben übernehmen. Hermesh ist 22 und noch kein etablierter Bundesliga-Sechser. Der Abgang von Schriebl ist deshalb wesentlich gravierender, als es auf den ersten Blick erscheint. Aktuell mangelt es an Tempo, Zweikampfdynamik und Raumabdeckung – benötigt wird ein Sechser mit folgenden Eigenschaften: Eher 23–27 Jahre, laufstark, zweikampfstark, schnell im Gegenpressing, gute Raumverteidigung und Bundesliga-/vergleichbares Niveau. Ein wirklich guter defensiver Mittelfeldspieler würde diesen Kader stärker verbessern als ein weiterer offensiver Spieler.

    Dafür ist die offensive Dreierreihe interessant: Lichtenberger – Grosse – Guerti – Mandey hinter bzw. um Hofleitner – Maderner – Smits.

    Der nächste Trainer sollte daher nicht einfach nur tief verteidigen und lange Bälle auf Maderner spielen lassen. Dafür gibt der Kader eigentlich mehr her.

    Nach Durchsicht der Spieler sind zwei Systeme logisch: Variante A mit 3-4-2-1 (Stanković | Owusu – Pines – Vraa | Trummer/Anderson – Koch – Michorl – Klassen | Lichtenberger – Grosse | Hofleitner) und Variante B mit 4-2-3-1 (Stanković | Anderson – Pines – Owusu – Klassen | Koch – Michorl | Lichtenberger – Grosse – Mandey | Hofleitner).

    –

    Bewertung:

    🥇 1. Gerald Scheiblehner

    Scheiblehner ist derzeit vereinslos, besitzt die UEFA-Pro-Lizenz und bevorzugt ein 3-4-3. Unter ihm spielte Blau-Weiß Linz 2024/25 fast durchgehend 3-4-3, teilweise auch 4-3-3, 4-1-4-1 oder 3-5-2. Das ist für diesen aktualisierten GAK-Kader nahezu ideal.

    Warum Owusu für Scheiblehner interessant wäre: Beres Owusu ist erst 22 und mit einem aktuellen Marktwert von 800.000 Euro bereits einer der wertvolleren GAK-Spieler. In einer Dreierkette müsste er weniger dauerhaft große Räume alleine verteidigen. Pines könnte zentral den körperlich dominanten Part übernehmen. Vraa bzw. Oberleitner wären die dritte Option.

    Damit könnte Scheiblehner versuchen, genau das aufzubauen, was bei Blau-Weiß Linz funktioniert hat: Kompakte Dreierkette, aggressive Wingbacks, schnelles Umschalten. Er erkannte beispielsweise während eines Spiels gegen Altach, dass seine ursprüngliche Formation nicht funktionierte, wechselte auf 4-3-3 und erklärte anschließend ziemlich offen, warum die Viererkette gegen Altachs erste Pressing-Linie besser funktionierte.

    Auch sein grundsätzlicher Ansatz veränderte sich nach dem Aufstieg. Scheiblehner beschrieb sein Spiel selbst als extrem laufintensiv und wollte das hohe Pressing verbessern. In der Bundesliga wurde Blau-Weiß Linz pragmatischer: Tiefer stehen, Umschaltsituationen suchen und gezielt hoch attackieren bzw. Mittelfeld-Pressing spielen. Das ist exakt die Anpassungsfähigkeit, die beim GAK momentan fehlt.

    Der Faktor Tino Wawra macht Scheiblehner zusätzlich interessant, da beide bereits gemeinsam bei Blau-Weiß Linz gearbeitet haben. Das verändert das Risiko einer Verpflichtung: Der Sportdirektor weiß bereits, wie Scheiblehner trainiert, welche Spielertypen er verlangt, wie er intern kommuniziert, wie seine Videoarbeit aussieht, wie er mit Krisen umgeht und wie er Transfers bewertet. Und Scheiblehner kennt umgekehrt Wawras Arbeitsweise.

    GAK-Fit: 9,2/10

    🥈 2. Manfred Schmid

    Sein Vertrag bei Hartberg endete mit 30. Juni 2026; er weist für die Station 65 Spiele mit 1,45 Punkten pro Partie aus. Zuvor kam er beim WAC auf 1,48 und bei Austria Wien auf 1,26.

    Schmid besitzt etwas, das Scheiblehner nicht hat: Mehr Erfahrung mit unterschiedlichen Bundesliga-Kadern (Austria Wien, WAC und Hartberg). Dazu jahrelange Arbeit als Co-/Individualtrainer in Köln und zuvor unter Peter Stöger; er führte Austria Wien 2021/22 auf Platz drei. Seine bevorzugte Formation wird inzwischen als 5-3-2 geführt, was ebenfalls gut zum vorhandenen Material passt.

    Warum er trotzdem knapp hinter Scheiblehner liegt: Weil beim GAK nicht nur ein Trainer für 2026/27 gebraucht wird. Der Zeithorizont sollte lauten: 2026/27 Klassenerhalt – 2027/28 Stabilisierung – 2028/29 Angriff Richtung Top 6. Und genau diesen Entwicklungspfad hat Scheiblehner bereits einmal mit einem kleinen Klub absolviert.

    GAK-Fit: 8,8/10

    🥉 3. Peter Pacult

    Pacult ist verfügbar; seine letzte Station war der WAC, die im November 2025 endete. Seine bevorzugte Grundordnung wird als 3-1-4-2 geführt, daher könnte er diesen Kader ziemlich schnell organisieren: Struktur herstellen, Abstände reduzieren, Zweikämpfe gewinnen, Standards nutzen und Punkte sammeln.

    Womöglich besteht weniger langfristiges Entwicklungspotenzial. Pacult ist 66 und seine durchschnittliche Traineramtszeit liegt bei rund 1,13 Jahren. Nach drei Runden wäre für den GAK aber ein größerer struktureller Ansatz sinnvoller.

    GAK-Fit: 8,0/10

    –

    Klaus Schmidt ist bei Eintracht Frankfurt Co-Trainer ab 1. Juli 2026 bis voraussichtlich 2029 engagiert und damit kein realistischer Kandidat.

    Bei Nenad Bjelica stellt die Qualität kein Problem dar – der GAK braucht momentan aber keinen Trainer, dessen größter Mehrwert darin liegt, bereits auf Champions-League-/Bundesliga-Niveau gearbeitet zu haben. Er braucht jemanden, der aus einem 9-Millionen-Euro-Kader mehr macht als die Summe seiner Teile.

    Vorschlag: Scheiblehner und Schmid einladen, beide denselben aktuellen Kader analysieren lassen und sich ihren 90-Tage-Plan anhören. Und keinen Vertrag ohne klare Exit-Struktur bis 2029 vergeben. Das Ziel sollte nicht nur „Klassenerhalt 2027“ sein, sondern eine Mannschaft aufzubauen, die 2027/28 nicht wieder von vorne anfangen muss.

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